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Gute Botschaften sind wie ein Pfeil, der ins Schwarze trifft.
Bedenken Sie aber, dass Sie bei einem Interview nur eine begrenzte Zahl von Pfeilen im Köcher haben, weil bei jedem Auftritt die Uhr tickt, ob im Studio wegen der Sendezeit oder vor Publikum, weil seine Aufmerksamkeit nachlässt.

Überlegen Sie deshalb genau, was Sie sagen wollen. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche: Weniger ist mehr. Fassen Sie sich kurz. 
Maximal drei zentrale Botschaften bleiben bei Ihrem Publikum hängen. Der Rest verpufft. Die Konzentration der meisten Menschen reicht nicht für mehr.

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Haben Sie Lampenfieber vor einem Auftritt? Da sind Sie in guter Gesellschaft. Ein bisschen Lampenfieber ist gar nicht schlecht, das hilft einem nämlich konzentrieren. Zu viel Lampenfieber kann aber lähmen, und dann muss man etwas tun. Am besten, Sie schnüren sich dazu Ihr persönliches Maßnahmenpaket.

Nehmen Sie sich vor einem Auftritt genügend Zeit. Eine Stunde Ruhe vor dem Sturm ist ideal. Da können Sie zum Beispiel noch an die frische Luft, andere Themen zur Seite legen und letzte Vorbereitungen treffen. 

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Wer seine Kernbotschaften parat hat, kann Gespräche und Interviews leichter beeinflussen.
Denn wer seine Geschichte knapp, klar, positiv, schlüssig und glaubwürdig in einem Satz erzählen kann, wird Gehör finden – oder es sich verschaffen können.

Wie?

Zum Beispiel durch Bridging, indem man eine Brücke zur Kernbotschaft baut. Diese Brücke kann man verbal unterschiedlich gestalten, etwa durch
„Was ich sagen kann ist …“ oder „Worauf es ankommt….“ oder „Richtig ist…“

 

Noch stärker wirkt Flagging.
Hier wird die Kernbotschaft herausgehoben, etwa oder „Entscheidend für uns ist…“ oder „Das Wichtigste in diesem Zusammenhang ist…“ oder „Besonders hervorheben möchte ich…“.

 

Man kann Aufmerksamkeit für die eigenen Kernbotschaften auch ködern: Hooking
Ein verbaler Köder ist zum Beispiel: „Viel wichtiger ist aber doch etwas anderes…“ Wenn man an dieser Stelle eine Pause einlegt, fragen viele Journalisten nach: „Was denn …?“ Damit erhalten Sie eine Steilvorlage für Ihre Kernbotschaft.

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„Je tiefer man eindringt, um so breiter wird es”, hat Goethe einmal über ein Gebiet gesagt, mit dem er sich erstmals beschäftigte. Mit den Kernbotschaften ist es auch so. Wenn man sich als Unternehmen genau überlegt, wofür man steht, gerät man leicht in Schwierigkeiten. Es geht schließlich um politische Festlegungen, nicht um technische Daten.

Es geht um Werte, um Emotionen, um Strategie, und erstens fühlt sich da jeder zum Mitreden berufen, zweitens engt jede Kernbotschaft den eigenen Spielraum ein. Und dennoch braucht man diese Botschaften. Spätestens, wenn sich eine Krise einstellt, muss das Unternehmen mit einer Stimme sprechen, und das geht nur, wenn man sich vorher festlegt. Die Verantwortung liegt bei der Unternehmensführung, denn sie bestimmt über die Strategie.

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Die Kernbotschaften eines Mediencoachs lauten:
Ihr Selbstbewusstsein ist entscheidend.

Denn erst kommt der äußere Auftritt, dann der Klang Ihrer Stimme, Ihre Sprache und zuletzt erst der Inhalt.
Deshalb zweitens: Kernbotschaften vorformulieren! Positiv, klar, schlüssig, überzeugend.
Und drittens: Positiv denken! Das Publikum mag Sie! Und: Säbelzahntiger sind ausgestorben.

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