Interview

Fragen in einem Interview können unangenehm sein. Vielleicht ist Ihnen der Journalist nicht sonderlich sympathisch oder er wirkt aggressiv, vielleicht vermittelt er Ihnen das Gefühl, dass er Sie in die Enge treiben will.

Es ist verständlich, wenn manche Menschen sich in einer solchen Situation ärgern oder das Interview am liebsten abbrechen würden; ratsam ist es nicht.

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Wer seine Kernbotschaften kennt, kann mit ihnen kontern.

Gut vorbereitet, lassen sich damit auch schwierige Interviewpartner in Schach halten.

Denn wer seine Geschichte knapp, klar, positiv, schlüssig und glaubwürdig in einem Satz erzählen kann, kann in extremen Gesprächssituationen souveräner reagieren und im Ausnahmefall auch einmal eine Frage abblocken oder die Feststellung eines Journalisten zur Gänze negieren: „Das trifft überhaupt nicht zu. Richtig ist vielmehr….“

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Das Telefon klingelt, und es meldet sich ein Journalist. Was tun Sie? Sie rufen zurück. Schon aus Prinzip. Kein Journalist kann erwarten, daß Sie als vielbeschäftigte Führungskraft spontan Zeit haben, Fragen zu beantworten. Wie ist der Mann überhaupt bis zu Ihnen durchgekommen? Waren Sie vielleicht zu freigebig mit Ihrer Handynummer gewesen? Vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit und lassen sich eine neue geben. Dann können sie erst einmal gründlich aussortieren, wem sie sie geben und wem nicht. Aber zurück zum Journalisten. Sie rufen zurück. Wenn Sie möchten, können Sie nun die Presseabteilung einschalten. Das hat den Vorteil, daß die Mitarbeiter dort das Interview, das folgen soll, für Sie vorbereiten können. In den meisten Fällen ist das ratsam.

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Wer seine Kernbotschaften parat hat, kann Gespräche und Interviews leichter beeinflussen.
Denn wer seine Geschichte knapp, klar, positiv, schlüssig und glaubwürdig in einem Satz erzählen kann, wird Gehör finden – oder es sich verschaffen können.

Wie?

Zum Beispiel durch Bridging, indem man eine Brücke zur Kernbotschaft baut. Diese Brücke kann man verbal unterschiedlich gestalten, etwa durch
„Was ich sagen kann ist …“ oder „Worauf es ankommt….“ oder „Richtig ist…“

 

Noch stärker wirkt Flagging.
Hier wird die Kernbotschaft herausgehoben, etwa oder „Entscheidend für uns ist…“ oder „Das Wichtigste in diesem Zusammenhang ist…“ oder „Besonders hervorheben möchte ich…“.

 

Man kann Aufmerksamkeit für die eigenen Kernbotschaften auch ködern: Hooking
Ein verbaler Köder ist zum Beispiel: „Viel wichtiger ist aber doch etwas anderes…“ Wenn man an dieser Stelle eine Pause einlegt, fragen viele Journalisten nach: „Was denn …?“ Damit erhalten Sie eine Steilvorlage für Ihre Kernbotschaft.

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